Basics

Grundkurs Kochen (61)

Stadtleben | aus FALTER 03/10 vom 20.01.2010

Es freuen sich die Eierdiebe macht man Salat mit Roter Rübe

Weiter geht’s mit dem mittwinterlichen Wurzelgemüse. Denn auch wenn die Bauern auf den Märkten außer Schnaps, Wein und Äpfeln fast nichts mehr anzubieten haben – Wurzelwerk ist eigentlich immer da.

Zum Beispiel die Rote Rübe. Davon hätten wir bitte gern zwei, drei Stück, achten auf die Festigkeit (Rote Rüben sollten nach der Ernte in Sand eingegraben gelagert sein, das hält sie frisch, fragen Sie ruhig nach!) und bestellen auch gleich noch ein Stangerl Kren dazu. Das ist nämlich erstens ebenfalls eine Wurzel und passt zweitens ausgezeichnet zu unserem Speiseplan: Es gibt Rote-Rüben-Salat. Und zwar nicht die gekochte Variante, für die wir im Supermarkt auch vorgegarte Rote Rüben aus den Kühlregal fischen würden, sondern als Rohkost.

Dafür schälen wir die Roten Rüben (wer sich die Finger nicht dauerhaft schmutzig machen möchte, trägt an dieser Stelle bereits vorsorglich Gummihandschuhe); ein daumengroßes Stück vom Kren oder mehr schälen wir ebenfalls und jagen anschließend beides durch die Küchenmaschine mit der feinen Raspel. Wer so etwas nicht besitzt, muss halt ein bisschen länger mit der Reibe kämpfen. Nun geben wir etwas Salz auf das Raspelwerk und reichlich Apfelessig dazu, eine Prise Zucker kann sich auch gut machen. Wir mischen den Salat durch und geben noch einen Schuss möglichst geschmacksneutrales, aber bestes Öl dazu. Olivenöl passt nicht so, Distelöl wäre die erste Wahl. Noch einmal gut vermengen, und auf den Tisch damit. Ist gesund! cw


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