Noch ein bisschen

Stadtleben | aus FALTER 03/10 vom 20.01.2010

Eine Tagesbar in der City. Gar nicht so leicht, wie man glauben möchte

Lokalkritik: Florian Holzer

Im Weisshappel-Stüberl im ersten Stock über dem Weisshappel-Fleischhauer konnte man unglaublich große Portionen überaus fetten Essens um sehr wenig Geld bekommen. In den vergangenen Jahren wollte das aber offenbar hier keiner mehr so wirklich, Weisshappel und sein Stüberl machten zu.

Zwei Türen weiter gibt es seit Dezember das Snooze. Das ein wenig schummrige und nicht sehr auffällige Lokal spielt optisch die Neue-Welt-Weinbar-Karte, also reichlich extramassives Holz in Form von Dinertischchen und einer freistehenden Theke, reichlich Leder, die unvermeidlichen, scheitelhohen Sitzbänke und noch ein bisschen Schalensessel im Blümchenmuster. Fein, typisch Nullerjahre-Design, Kurzzeitretro also, nicht ungemütlich. Die Buddha-Bar-Musik muss man sich halt wegdenken. Was einem fast täglich ab 20 Uhr leicht gelingt, da gibt’s dann nämlich live immer was anderes, gegen einen freiwilligen


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