„Der Sunnyboy bin ich nicht“

Steiermark | aus FALTER 03/10 vom 20.01.2010

Karl Markovics über kühle Lieblingsbücher, Nazi-Rollen und das versaute Klima in Österreich

Interview: Maria Motter, Thomas Wolkinger

Das Café am Heumarkt hat Karl Markovics zuletzt besucht, da war von Weltruhm noch keine Rede. Im Jahr 2005 drehte der Schauspieler hier im charmanten Grind der Fünfzigerjahre die Folge „Bumerang“ des „Kaisermühlen“-Spin-offs „Trautmann“. Im Frühling des Folgejahres aber schlüpfte Markovics dann in eine Rolle, die ihn wirklich berühmt machen sollte: in die des Solomon Sorowitsch in Stefan Ruzowitzkys „Die Fälscher“, der vor zwei Jahren als erste (deutsch-)österreichische (Co-)Produktion überhaupt mit dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet wurde.

Seither hat er eher keine Lust mehr auf TV-Serien. Auch nicht auf Theater – wegen der vielen Folgevorstellungen nach einer Premiere, erzählt Markovics. Film sei da dankbarer. Derzeit ist Markovics gerade als Expeditionsleiter Karl Herrligkoffer in der Messner-Saga „Nanga


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