Das Serapions Theater macht Pause

Wolfgang Kralicek | Falter:Woche | aus FALTER 04/10 vom 27.01.2010

Mit dem Festival „Hoch Hinaus“ wird im Odeon eine neue Tanz-Programmschiene eröffnet

Mit dem Festival „Hoch Hinaus“ wird im Odeon eine neue Programmschiene eröffnet. Ab sofort wird das Haus an der Taborstraße zweimal im Jahr mit Tanz und Musik bespielt. Programmiert werden die neuen Programmschienen von der Choreografin Rose Breuss (OdeonTanz) und dem Komponisten Hannes Löschel (OdeonMusik), denen die Stadt Wien dafür je 130.000 Euro zur Verfügung stellt.

Das Odeon, die ehemalige Getreidebörse, wurde 1988 von Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann als Spielstätte für ihr Serapions Theater eröffnet; die beiden bringen dort in der Regel eine Produktion im Jahr heraus, die etwa 100-mal gespielt wird. Dass der herrliche Raum an den restlichen Abenden nur sporadisch bespielt wurde, war der Stadt ein Dorn im Auge, weshalb man auf die Idee mit den Kuratoren gekommen ist.

Der bekannt streitbare Piplits betont seine Zufriedenheit. „Man hat uns keine Laus in den Pelz gesetzt!“, beteuert

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