Gleich und gleich gesellt sich gern

Bericht: Karl Pfeifer | Politik | aus FALTER 04/10 vom 27.01.2010

Die Freiheitlichen wollen ihre Verbindung mit der national-sozialistischen ungarischen Jobbik-Partei „vertiefen“

Es ist nur eine kleine Notiz in der freiheitlichen Neuen Freien Zeitung – einmal mehr illustriert sie die Gesinnung der FPÖ. Parteichef Heinz-Christian Strache, so steht in der NFZ vom 20. Jänner zu lesen, habe eine Delegation der ungarischen Jobbik-Partei in Wien empfangen. Man wolle die „Zusammenarbeit vertiefen“ und „weitere Tätigkeiten besprechen“. In Ungarn wiederum, so vermeldet das Blatt, seien der blaue Nationalratsabgeordnete Johannes Hübner und der Abgeordnete Johann Gudenus „herzlich aufgenommen“ worden. Dessen Begrüßungsworte wurden in Ungarn „mit besonderem Applaus“ bedacht.

Die Meldung müsste einen innenpolitischen Aufschrei zur Folge haben und den Verfassungsschutz mobilisieren. Denn die antisemitische und national-sozialistische Jobbik-Partei zählt zu den hässlichsten Parteien Europas. 2002 wurde sie vom 31-jährigen Gábor Vona gegründet.

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