Der österreichische Schein

Politik | Interview: Florian Klenk | aus FALTER 04/10 vom 27.01.2010

Eurofighter, Buwog, Hypo, Scheuch: Warum haben Staatsanwälte bei Provisionszahlungen und Parteispenden das Nachsehen? Ein Gespräch mit dem Korruptionsforscher Hubert Sickinger

Die Buberlpartie Haiders und seine Vertrauten wurden reich. Sechs Millionen Euro nahm etwa Ex-FPÖ-General Gernot Rumpold als Lobbyist für den Eurofighter, für eine Pressekonferenz verrechnete er 90.000 Euro. Rund sieben Millionen steckte sein ehemaliger Parteifreund Walter Meischberger als Provision beim Buwog-Deal ein, allerdings unversteuert. Der Kärntner Steuerberater Dietrich Birnbacher wiederum, ein Vertrauter Haiders und der Kärntner ÖVP, kassierte sechs Millionen für ein mündliches Gutachten im Fall Hypo. Ganz legal, wie die Justiz attestierte. Der Banker Tilo Berlin und seine Investoren hatten derweil mehr als das 20-Fache beim Verkauf der Pleitebank verdient.

Und nun ist da noch dieses Tonband aus Kärnten. Uwe Scheuch, berichtet News, soll von russischen Investoren Parteispenden gefordert haben –


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