Von Terrorismus und anderen Ereignissen

Politik | Rezension: Michael Weiss | aus FALTER 04/10 vom 27.01.2010

Thomas Riegler entflechtet in seiner gründlichen Analyse die Komplexität des Menschheitsphänomens Terrorismus

Sobald das Wort Terrorismus fällt, flammen im Kopf unweigerlich die Bilder des einstürzenden World Trade Center vom 11. September 2001 auf. „Das ganze Spiel der Geschichte und der Macht ist über den Haufen geworfen, doch auch die Bedingungen der Analyse. Wir müssen uns Zeit nehmen“, schrieb damals Jean Baudrillard. Der österreichische Historiker und Publizist Thomas Riegler hat sich diese Zeit und 600 Seiten genommen, um in „Terrorismus. Akteure, Strukturen, Entwicklungslinien“ zu einem „besseren Verständnis für die Komplexität und Vielschichtigkeit dieses Phänomens beizutragen.“

Die Komplexität beginnt schon beim Begriff Terrorismus. Akte, die im weitesten Sinn als terroristisch zu bezeichnen sind, gab es im Verlauf der Geschichte in den verschiedensten Formen und Zusammenhängen. Nicht zuletzt sei das, was als Terrorismus bezeichnet wird, aber entscheidend


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