Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 04/10 vom 27.01.2010

... dass im Café Museum vielleicht schon bald wieder alles beim Alten ist. Nach einem Rückbau in den – vermeintlichen – Originalzustand seiner Gründung mit Nachbauten der ursprünglichen Adolf-Loos-Einrichtung ist das Traditionskaffeehaus momentan zu und unmöbliert. Nun überlegt der Eigentümer, den Zustand von vor dem Umbau wieder herzustellen. Mit dem Design von Josef Zotti. Das original Zotti-Interieur von 1930 kann man übrigens im Hofmobiliendepot besichtigen.

… dass wir auf einem Pulverfass leben. Oder auf einem Wasserfass. Am Alsergrund sorgte ein Wasserrohrbruch für ein spektakuläres Eisschauspiel bei Minusgraden. Bei Bauarbeiten wurde die Leitung offenbar angebohrt, Wasser unterspülte die Straße. Leute, der Eistraum ist doch am Rathausplatz!

… dass Schwarzfahren gefährlich sein kann. So berichtete der Kurier von einer 28-jährigen Deutschen, die in der U-Bahn ohne Ticket erwischt, von zwei Polizisten auf ein Wachzimmer gebracht und dort verprügelt wurde. Offiziell sagt man bislang wenig, immerhin: Die Dienststelle für interne Ermittlungen ist an dem Fall dran.

... dass zwei Millionen Entlehnungen den Wiener Büchereien 2009 ein Rekordjahr bescherten. So viele Bücher wurden allein in der Zentrale am Urban-Loritz-Platz ausgeborgt, 160.000 Wienerinnen und Wiener besuchen die Volksbildungseinrichtung regelmäßig. Zur Hauptbücherei gibt es 38 Zweigstellen in ganz Wien.

... dass man ja auch fragen kann. Laut Arbeiterkammer sind die Preise auf den Wiener Märkten oft schlecht angeschrieben oder fehlen ganz. Der Trick lautet sowieso: nachfragen und verhandeln. Aber das lernen wir noch.


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