Keine Fieberschübe

Stadtleben | Reportage: Christoph Heshmatpour | aus FALTER 04/10 vom 27.01.2010

Wenig Euphorie, aber Erfolge: Europas beste Handballer sind in Wien zu Gast

Es wäre übertrieben zu sagen, Wien läge im Handballfieber. Seit Montag wird in der Stadthalle die Europameisterschafts-Hauptrunde ausgespielt. Doch davor ist es bemerkenswert ruhig. Also eigentlich so ruhig wie immer. Im winterlichen Märzpark pracken junge Burschen einen Ball durch den Fußballkäfig, in den nahen Beisln spielt man Billard, drückt auf Glücksspielautomaten und trinkt Bier. Wie immer. Auf den Fernsehbildschirmen der Lokale flimmert allerlei, doch die Übertragung aus der Halle nebenan ist es meist nicht, eher Fußball vom Wochenende.

Drinnen in der Halle geben Österreichs beste Handballer ihr Bestes. Allein, dass die Mannschaft mit einem Unentschieden gegen Island und einem bejubelten Sieg gegen Serbien die Vorrunde überstanden hat, gilt als große Überraschung. Österreich ist bislang ein Handball-Zwerg und veranstaltet die EM im Prinzip nur, um auch einmal dabei zu sein. Die Handball-EM heißt


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