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Steiermark | Thomas Wolkinger | aus FALTER 04/10 vom 27.01.2010

Es gehört schon ein Portiönchen Mut dazu, Graz zum Hauptakteur eines Brettspieles zu machen. Zum einen weil der Spieletrend der letzten Jahre eher in Richtung fantastische Schauplätze – wildferne Königreiche, einsame Inseln – ging. Zum anderen weil man sich durch die extrem lokale Festlegung doch eines Gutteils des Marktpotenzials begibt. Es ist nur schwer vorstellbar, dass ein Spiel, das „Kultur Vison Graz“ betitelt ist, dereinst in Berlin, Prenzlauer Berg, für Kurzweile sorgen wird. Obwohl Graz einst als europäische Kulturhauptstadt auch über die Grenzen strahlte.

Dennoch haben Amir Alam, Student der Philosophie, und ein interdisziplinäres Studierendenteam aus Betriebswirten, Pädagogen und Germanisten beschlossen, dass es an der Zeit wäre, dass es endlich genau so ein Spiel gäbe. 18 Monate haben sie an der „Kultur Vision“ gebastelt, das Spiel vor kurzem im Eigenverlag auf den Markt gebracht. Die bis zu fünf Mitspieler (ab acht) müssen dabei versuchen, die Verwaltungsrechte


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