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Was in Wiens Partyszene passiert – Veranstaltungen im Überblick

Lexikon | aus FALTER 05/10 vom 03.02.2010

Widerstand heißt Zukunft … was ist geblieben?

Wir waren jung, wir waren neu in der Stadt. Wir standen den Polizisten am Ballhausplatz gegenüber, damals, am 4. Februar 2000. Wir hatten Trillerpfeifen, trugen diese kleinen Widerstände am Revers, das längliche Mittelstück in Blau-Schwarz, die Drähte seitlich zur Befestigung in den Stoff gesteckt. Und jeden Samstag trafen wir uns am Heldenplatz: mobile Soundpolitisierung, Volkstanz, Electronic Resistance. DJ Hell hat da aufgelegt, B.Fleischmann, Electric Indigo, eigentlich alle. Die Szene ist für ein paar Monate zusammengerückt.

Die Ausstellung „Geachtet – Geächtet“ im Ragnarhof bringt dieser Tage – passend zum Jubiläum – einen Überblick über die damaligen Widerstandsarbeiten, zeigt die Entstehungsgeschichte dieser Protestkultur. Neben Lesungen, Performances gibt’s dort bis Samstag auch Konzerte sowie Partys. Zwar ohne Electronic Resistance, dafür aber mit Stefan Weber, Christoph & Lollo, Sweet Susie u.a. (Details:


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