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Falter & Meinung | aus FALTER 05/10 vom 03.02.2010

Zehn Jahre Wende? Da war doch noch mehr als Schüsselgrasserundriesspasser. Dreihunderttausend demonstrierten am Heldenplatz, tausende wanderten durch Wien. Der BBC-Journalist Frederick Baker hat über diese Protestmasse nicht nur einen Film gedreht, sondern für den Falter einen Essay verfasst (Seite 9). Seine These: Die bei den Demonstranten verhasste Regierung und die bei der Regierung verhassten Demonstranten waren einander ähnlicher, als man denkt. Passend dazu stellt sich Florian Klenk (Seite 6) die Frage, wie es so weit kommen konnte, dass sich FPÖ/BZÖ/FPK genau zu derjenigen korrupten Altpartei entwickeln konnte, vor der sie die Österreicher immer noch warnt.

Joseph Gepp enthüllt im Politikressort die Umtriebe des Bundesasylamts. Es will ausgerechnet jenen Mann nach Serbien ausweisen, der laut Bruno-Kreisky-Komitee dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag bei der Aufklärung des Massakers von Srebrenica half (Seite 12).

Klaus Nüchtern traf derweil den Bestselerautor Arno Geiger. In seinem ersten großen Interview spricht er über sein neues Buch „Alles über Sally“ (Seite 21).

Weil der Feuilleton-Chef schwer schuftet, leiht ihm die Politik die fleißigste Redakteurin: Ingrid Brodnig widmet sich auf Seite 28 der Frage, wie die Musikindustrie im Internet zu Geld kommen könnte. Red


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