Die Tricks der blauen Saubermänner

Falter & Meinung | aus FALTER 05/10 vom 03.02.2010

Zehn Jahre freiheitliche Günstlingswirtschaft: wie es die FPÖler schaffen, unzählige Skandale auszusitzen

Kommentar: Florian Klenk

Zehn Jahre ist es her, dass der Buberlpartie Jörg Haiders von der ÖVP ein paar Schaltstellen der Republik übertragen wurden. Fast hätte man es ja vergessen: Die Blauen waren von 27 Prozent gewählt worden, weil sie die rot-schwarze Feudalwirtschaft beenden und so etwas wie eine völkisch definierte dritte Republik errichten wollten.

Zehn Jahre später hat sich die FPÖ (und all ihre Spaltprodukte) selbst als korrupte Altpartei etabliert. Ihre Günstlinge haben sich die Taschen vollgestopft – auf Kosten der Allgemeinheit, die (etwa im Fall Hypo) dafür Milliarden aufbringen muss.

Es ist schon seltsam: Anstatt die Freiheitlichen endlich als das zu benennen, was sie sind, starren wir erneut auf deren Anführer.

Wieso kann Heinz-Christian Strache, der übrigens zum Kärntner Sumpf kein Wort verliert, seine Mitbewerber erneut als korrupte Bonzen bezeichnen und


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