Sind wir nicht alle ein bisschen Gutmensch?

Politik | aus FALTER 05/10 vom 03.02.2010

Der Mensch ist nicht auf Konkurrenz aus, sondern auf Kooperation. Er ist gut und wird immer besser, behauptet Jeremy Rifkin

Rezension: Robert Misik

Jeremy Rifkin ist eine eigentümliche Erscheinung. Eine Celebrity in der globalen Diskursmaschine, ein origineller Denker mit Gespür für Trends: Mit Büchern wie „Das Ende der Arbeit“ und „Access“ war er ein Stichwortgeber für die Themen der Zeit. Aber er ist auch ein genialer Selbstvermarkter, sodass er manchmal nach Prahlhans klingt: Seine Themen erklärt er dann gerne etwas bombastisch zu den neuen Megatheorien, und wenn er eine Idee hat, dann ist die mindestens die lange gesuchte Lösung aller Menschheitsprobleme.

Zieht man das Großspurige ab, bleiben doch plausible Thesen, gute Argumente, wesentliche Einsichten übrig. Und so ist das auch mit Rifkins neuestem Buch. „Die empathische Zivilisation“ heißt es. Kommende Woche präsentiert Rifkin es in Wien, im Rahmen der von Kreisky-Forum und Falter organisierten Reihe „Genial


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