Kurz und klein

Meldungen

Medien | aus FALTER 05/10 vom 03.02.2010

Angst um Hohes Haus Das ORF-Magazin „Hohes Haus“ feierte vergangene Woche sein 30-jähriges Bestehen. Rund um das Jubiläum kursierte allerdings das Gerücht, die Sendung könnte eingestellt werden. Hintergrund: Seit der Eingliederung der Parlamentsredaktion in das „Zeit im Bild“-Team gibt es keinen eigenen Sendungschef mehr, die Redaktion wurde laut Mitarbeitern ausgeblutet. Statt früher bis zu acht seien derzeit nur noch drei Journalisten für die Sendung tätig, die eine der wichtigsten öffentlich-rechtlichen Säulen im Programm ist. Der ORF weist die Vorwürfe punkto Personal zurück und verweist auf den notwendigen Sparkurs.

Euro zahlt die Styria laut Medienberichten dem Beratungskonzern Boston Consulting, um eine Unternehmensstrategie bis zum Jahr 2020 zu entwickeln. Die Styria besitzt etliche Zeitungen in Osteuropa und hierzulande unter anderem Kleine Zeitung und Presse.

Freude bei privaten Sendern 2009 gewannen Privatradios laut Radiotest Hörer. Während Ö1 und Ö3 ihre Reichweite mit sechs und 43 Prozent hielten, verzeichneten Regionalsender Rückgänge. FM4 verlor bei den Hörern ab zehn Jahren einen Prozentpunkt und liegt nun bei zwei Prozent. Bei den Privatsendern legte Krone Hit 30 Prozent zu und liegt derzeit bei acht Prozent.

Wahl im ORF-Redakteursrat Dieter Bornemann („Zeit im Bild“) folgt Danielle Spera in den Redakteursrat. Gewählt wurden weiters Eva Ziegler (Landesstudio Oberösterreich), Martina Schmidt („Report“), Margit Schuschou (Landesstudio Tirol) und Gertrude Rothen (Radio). Vorsitzender wurde neuerlich Fritz Wendl.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige