Wo sich der Spaß aufhört

Medien | aus FALTER 05/10 vom 03.02.2010

Die Grenze zwischen rassistischer Zote und kritischem Kabarett ist fließend. Der Falter hat sie im Fall Simon Inou überschritten

Kritik: Doron Rabinovici

In der satirischen „Falter“-Beilage „Best of Böse“ landete Simon Inou auf Platz 86. Der schwarze Menschenrechtsaktivist wurde für seinen reflexartigen Umgang mit der Political Correctness-Keule kritisiert. Zahlreiche Leser wandten sich daraufhin empört an den Falter – so auch der Schriftsteller Doron Rabinovici.

Wozu noch einmal auf die Auseinandersetzung rund um Simon Inou eingehen? Weil hier ein Konflikt zutage trat, der den Falter seit seiner Gründung begleitet. Es geht letztlich darum, ob in diesem Blatt über jeden und alles gelacht werden kann, weil sowieso klar ist, dass im Falter keine Rassisten schreiben.

Armin Thurnher erklärte, dem aus Kamerun stammenden Journalisten Simon Inou im „Best of Böse“ ein dreifaches Neger nachzurufen, heiße, ihn zu kritisieren und dadurch einzugemeinden. Wer es noch nicht wusste:


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