Heidi List

Mick

Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Kolumnen | aus FALTER 05/10 vom 03.02.2010

Was Sie nie über Sex wissen wollten: Heidi List antwortet, bevor Sie fragen

Noch eine extrem erfolgreiche Glamourgeschichte meines Lebens? Einmal brachte ich Mick Jagger ein paar Worte Deutsch bei. Die Stones stationierten damals in Imst, und er wollte ein paar nette regionale Worte ans Publikum richten. Ich wurde also als verantwortliche Repräsentantin der Plattenfirma zum Chef zitiert. Zufällig war ich vorher übrigens beim Frisör, bei der Mundhygiene, und mein Kleid war eng. Die Deutschstunde war amüsant, sein Vorschlag zur Begrüßung des Publikums war übrigens: „Heil Tirol!“, was ihm am Vorabend eine gewitzte Einheimische einredete, ich konnte ihn sanft auf ein „Servus Tirol“ umschulen. Man bedenke die Schlagzeilen. Bei der Verabschiedung murmelte er so was wie „I appreciate your humour.“ Das war dann genau der Moment, an dem ich aufhörte, hundertmal am Tag die Pobacken zusammenzukneifen, damit der Hintern straff bleibt. Weil’s wurscht ist und für immer wurscht sein wird. Wenn sogar Herr Libido persönlich an mir nur den Kasperl bemerkt (trotz Frisör! Trotz Mundhygiene! KLEID WAR ENG!), wird aus mir sowieso nie irgendjemandes Next Topmodel. Außerdem bin ich eh Beatles-Fan.


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