Dieselbe Prozedur wie jedes Jahr

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Bereits zum siebten Mal wird im Rabenhof der Protestsongcontest ausgetragen

Hauptsache dagegen: Beim Protestsongcontest treffen sich alljährlich am 12. Februar kritische Liedermacher, lustige Reggaeartisten, sozial engagierte Rapper und andere mehr oder weniger bunte Vögel mehr, um ihren fundamentalen Widerstand auszudrücken.

Wogegen sich dieser Widerstand konkret richtet, ist zwar nicht immer auszumachen. Aber auch schon lang nicht mehr die Hauptsache der ganzen Chose: Der Contest ist längst ein institutionalisierter Spaß, bei dem von den zehn Finalisten übers Publikum bis zur Jury jeder seinen festen Platz einnimmt. Falter-Kolumnistin Doris Knecht, die das böse Krokodil gibt und von den Zuschauern im Vorjahr heftig ausgebuht wurde, hat diesmal mit dem Fehlfarben-Sänger und Protest-Auskenner Peter Hein übrigens einen guten Bodyguard als Mitjuror zur Seite gestellt bekommen.

Ursprünglich sollte die Veranstaltung nur ein einziges Mal stattfinden. Den ersten Protestsongcontest richteten


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