Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Pop

Sade: Soldier of Love Das auch als Single erschienene Titelstück legt in seiner modernistischen Klangarchitektur eine falsche Fährte. Nach zehnjähriger Pause sind Sade Adu, diese etwas andere Stilikone der 80er, und ihr nach wie vor in Originalbesetzung spielendes Quartett mitnichten bei futuristischen R-’n’-B-Beats gelandet. Vielmehr bewegen sich Sade auch diesmal zwischen sanfter Ballade und beseelter Midtemposchönheit, wobei man den schwierigen Grat zwischen Perfektion und Langeweile mit traumwandlerischer Sicherheit beschreitet. Schon beachtlich, wie viel Tiefgang so ein absolutes Hochglanzprodukt haben kann. (Sony) gs

Tindersticks: Falling Down a Mountain Was für ein Auftakt! Ein minimalistisches Schlagzeug tänzelt im eröffnenden Titelstück rastlos vor sich hin, dazu kommen zuerst einmal nur eine fiebrige Trompete und ein ausgelassenes Tamburin. Der Gesang setzt nach knapp zwei Minuten ein, bis zum Ende des sechseinhalbminütigen Songs bleibt der Groove gegenüber der


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