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Medien | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Rechtsanwälte an Regierung Die österreichische Rechtsanwaltskammer warnt angesichts der zunehmenden Videoüberwachung und der geplanten Vorratsdatenspeicherung vor einem „Überwachungsstaat“. Der Präsident der Kammer, Gerhard Benn-Ibler, fordert die Regierung daher auf, die Umsetzung der „Vorratsdatenspeicherung“ zu verweigern und ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Kauf zu nehmen.

Euro Strafe muss der arabische Nachrichtensender Al-Arabija zahlen. Der Grund: Der Sender hat ein Interview mit einem von insgesamt 5000 saudischen Prinzen nicht gesendet. Prinz Doktor Saif al-Islam bin Saud Abdulasis al-Saud leide unter „emotionalem, moralischem und sozialem Schaden an seinem Image als Angehöriger der königlichen Familie und als Akademiker“, wodurch die Strafe gerechtfertigt sei, befand ein Gericht in Dubai.

Ultimatum an Redakteure In Vorarlberg wurde einem Teil der Journalisten, der technischen Redakteure und der kaufmännischen Angestellten der Vorarlberger Nachrichten laut Gewerkschaft ein Ultimatum gestellt: Entweder sie unterschreiben innerhalb eines Monats neue und schlechtere Verträge oder sie müssen das Medienhaus verlassen. Die Gewerkschaft kündigt „Widerstand“ gegen Verleger Eugen Russ an, der mit den VN eine marktbeherrschende Stellung innehat.

Pepsi an Facebook Man könnte meinen, eine bessere Werbeplattform als den Super Bowl gibt es nicht. Bei Pepsi sieht man das offenbar anders. Erstmals seit 23 Jahren verzichtet der Getränkeriese auf TV-Werbung während des Sportereignisses. Stattdessen werden 20 Millionen Dollar in Werbung auf Facebook investiert.


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