Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Stephansplatz, Teil 2: noch mehr vom Zentrum

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Für eine enge und auch recht alte Stadt wie Wien ist der Stephansplatz ja ein ganz schöner Brocken von Platz. Was einerseits damit zusammenhängt, dass er bis 1732 Friedhof war, andererseits damit, dass Ende des 19. Jahrhunderts hier ordentlich abgerissen wurde.

Clubsandwich mit Domblick

Letzte bauliche Veränderung war 1990 Holleins Haas-Haus, das mittlerweile fast zur Gänze von Österreichs Vorzeigecaterer Do & Co genützt wird: Das gute Mediterran-Bistro Aioli wich vor einigen Jahren leider dem Hotel, das Restaurant ist, was es ist, wirklich lässig aber ist die Onyx-Bar. Und zwar nicht, weil das Publikum nirgendwo in der Stadt so Ally-McBeal-mäßig ist wie hier und weil die Clubsandwiches, Salate und Cocktails echt okay sind, sondern weil der Blick auf die Front der grauen Kirche durch das zweistöckige Panoramafenster was wirklich Eindrucksvolles hat.

Eindrucksvoll auch, als 2004 Manner im Erzbischöflichen


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