Wiener Italianità

Stadtleben | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Zwei junge Herren kochen im Hold hochmotiviert gegen die Konvention der Pasta an

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Manche Lokale sind perfekt genau so, wie sie sind. Meint man. Und dann sind doch noch Steigerungen möglich. Wie etwa beim Hold auf der Josefstädter Straße. Von Besitzer Georg Hold seit bereits 13 Jahren geführt, hat sich die kleine Café-Bar mit anfangs einer Suppe, einer Pasta täglich in den letzten Jahren zum Hort authentischer Pasta- und Risottoküche entwickelt.

Das ist nun vorbei. Denn seit letztem Mai teilen sich Manuel Jagertsberger und Dominik Schramek den Herd in der Miniaturküche des Hold. Und seitdem ist (fast) alles anders. Dem Falter haben die beiden engagierten Köche zwei Kostproben ihrer neuen, „wienerischen Auslegung“ italienischer Kost mitgegeben: mediterranes Gemüsetatar mit gebratenen Sardinen und einen wunderbaren Kalbsschmorbraten (Rezept links) mit Pinien-Speck-Gnocchi.

Eigentlich wollte der italophile Georg Hold nach einer intensiven Gastro-Phase


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