„Ich will ein Doppelbett“

Steiermark | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Homosexuell in der Steiermark: Über Doppelmoral, Hochzeiten und religiöse Verblendung

Interview: Herwig G. Höller, Donja Noormofidi

Seit Jänner dürfen sich Homosexuelle in Österreich verpartnern, das heißt sie können ihre Partnerschaft bei einer Bezirksverwaltungsbehörde eintragen lassen. Während andere Städte, wie etwa Wien, für Verpartnerungen alle Räume öffneten, in denen auch Heteros heiraten dürfen, bleibt Homosexuellen in Graz auf Wunsch der Bürgermeisterpartei ÖVP der Trauungssaal verschlossen. Zudem dürfen Homopaare zwischen ihre Doppelnamen keinen Bindestrich setzen. Das ist das neueste Kapitel in der lesbisch-schwulen Geschichte Österreichs. Eine Ausstellung, die diese Woche im Grazer Volkskundemuseum startet, betrachtet lesbisch-schwule Geschichte in der Steiermark von 1860 bis in die Zukunft (siehe Kasten).

Schon im Jahr 1906 war etwa in der Steiermark ein „Bund der warmen Brüder“ bekannt. Heute kämpfen die RosaLila PantherInnen für die Rechte Homosexueller


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