Eine Ausstellung rollt die homosexuelle Geschichte der Steiermark auf

Steiermark | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Im Volkskundemuseum werden die Wände altrosa gestrichen. Bald startet die Ausstellung „l[i]eben. uferlos und andersrum“, die erstmals einen Überblick über die Geschichte homosexuellen Lebens in der Steiermark bietet. 2005 fand in Wien die Ausstellung „geheimsache:leben“ statt, die sich mit Schwulen und Lesben in Wien befasste. Der damalige Kulturlandesrat Kurt Flecker wollte eine ähnliche Ausstellung in Graz initiieren, mit steirischem Schwerpunkt. Vor drei Jahren beauftragte er das Büro der Erinnerungen des Landesmuseums Joanneum mit Hans-Peter Weingand, dem Doyen der schwulen Geschichtsschreibung, diese Ausstellung zu konzipieren. „Damals hätten wir noch keine Ausstellung machen können, die Geschichte war zu schlecht beleuchtet“, erklärt Elke Murlasits vom Büro der Erinnerungen.

Eine Forschungsphase, die zwei Jahre dauerte, sollte Licht ins Dunkel bringen. Murlasits und ihre Kollegen kontaktierten Vereine und Menschen, die zum Thema geforscht hatten. Doch lesbisch-schwules


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