Vom Schanzensprung in die Literatur

Steiermark | aus FALTER 06/10 vom 10.02.2010

Der junge Autor Christoph Szalay hat mit „stadt/land/fluss“ einen erstaunlich reifen Lyrikband vorgelegt

Porträt: Teresa Falk

Wie wird einer, der am Anfang einer professionellen Karriere als Skisportler zu stehen scheint, zum Schriftsteller? Christoph Szalay lässt diesen Weg beinahe als einen selbstverständlichen erscheinen. Und für sein literarisches Schaffen hat der 23-Jährige letztes Jahr bereits zwei Preise erhalten. Der Literaturpreis der Steiermärkischen Sparkasse, der in Kooperation mit dem Leykam-Verlag vergeben wird, brachte die Publikation eines ersten Lyrikbandes „stadt/land/fluss“, der gerade im Literaturhaus präsentiert wurde, mit sich. Wenig später wurde Szalay gemeinsam mit Max Höfler der Literaturförderungspreis der Stadt Graz zugesprochen, nach Autoren wie zuletzt Clemens Setz oder Sophie Reyer.

Dass der Name des Autors mit dem des nordischen Kombinierers Christoph Szalay verbunden wird, der es 2007 bis in den B-Kader des ÖSV geschafft hat, ist diesem gar

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