Symposium

Weltkunst oder Kunstwelten?

Lexikon | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Welche Chancen aber auch Defizite gehen in der Kunstpraxis mit dem Thema „Globalismus“ einher? Laufen die Import-Exportszenarien in den Kunstszenen unterschiedlicher Kontinente und Regionen tatsächlich gleichberechtigt ab? Oder dominiert nach wie vor der Westen vermeintlich weltumspannende Formate wie etwa Biennalen? Fragen wie diesen geht das Team von springerin nicht nur in der aktuellen Ausgabe seiner Kunstzeitschrift nach, sonder auch im Rahmen des englischsprachigen Symposiums „Globalism. Chances, Discontents, and Extremes“. Der Versuch einer Standortbestimmung der thailändischen und türkischen Gegenwartskunst wird darin ebenso vorgenommen wie die Realisierbarkeiten eines „künstlerischen Globalismus“ diskutiert.

Am Freitag tragen ab 17.15 Charles Esche (Direktor Van Abbemuseum) und Galit Eilat (Leiterin des Israeli Centre for Digital Art) vor. Am Samstag sprechen die türkische Kritikerin und Theoretikerin Erden Kosova (14.15), der libanesische Autor und Künstler Fadi Toufic (15.00), die Kritikerinnen und Kuratorinnen Nancy Adajania aus Bombay (16.00), Anna Schneider aus München (16.45) und Keiko Sei aus Bankok (17.45) sowie der in Djakarta lebende Künstler Hafiz (18.15.). MJ

Mumok, Fr ab 17.00, Sa ab 14.00, Info: www.springerin.at


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