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„Die Dreigroschenoper“ von G. W. Pabst (1931)

Lexikon | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Mir löst sich ganz von selbst das Glücksproblem: Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm!“ Mit dem Original von Bert Brecht, einem der meistgespielten Stücke der Weimarer Republik, hat Pabsts große Tonfilmdichtung „Die Dreigroschenoper“ nicht viel mehr gemein als den Titel, die Musik von Kurt Weill und die Namen der Figuren. Mackie Messer, im Film interpretiert von Rudolf Forster, ist weniger Bürgerschreck als eleganter Gauner, der nicht nur die Reize der braven Polly (Carola Neher), sondern auch das gute Leben durchaus zu schätzen weiß. Weill und Brecht verklagten Pabst und den Produzenten, doch glücklicherweise ohne Erfolg: Was bleibt, ist ein Klassiker. mo

Bellaria, Di 16.00


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