Musik Tipp Pop

Ganz großes Audiokino

Steiermark | Christoph Marek | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Dass bester kathartischer Höllenlärm aus Japan kommt, dessen sind sich Fans lauter Rockmusik gemeinhin gewahr. Das aus Tokio stammende Postrockquartett Mono ergänzt diese Tradition um epische Streicherflächen und cinematische Orchesterarrangements. Ihr fünftes Studioalbum „Hymn to the Immortal Wind“ (Conspiracy Records), mit dem die Band ihr zehnjähriges Bestehen feiert, spielten die vier Musiker zusammen mit einem großen klassischen Instrumentalensemble ein, das sich sanft über die Verzerrerintermezzos legte. Am Mischpult saß Meisterproduzent Steve Albini, der auch für Nirvana, die Pixies und Jesus Lizard die Regler bediente. Mit ihrer neuen Soundkinoproduktion gastieren Mono nun im Grazer Orpheum. Ein Pflichttermin für Audiophile mit Rock ’n’ Roll im Herz. Support: Hella Comet.

Orpheum Graz, Fr 21.00


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