„Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr“

Feuilleton | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Robert Palfrader im Gespräch über Strache und Liliom, Kaiser und Käseleberkäse

Interview: Wolfgang Kralicek

Kaiser Robert Heinrich I. bittet am 11. März zum bis auf weiteres letzten Mal zur Audienz; er empfängt Chris Lohner, Rudolf Nagiller und Andreas Herzog. Kaiser-Darsteller Robert Palfrader schlüpft bereits am 5. März in seine neuen Kleider: An diesem Tag hat im Volkstheater Franz Molnárs Vorstadtmelodram „Liliom“ Premiere, Palfrader spielt die Titelrolle. Der Falter traf den Ex-Monarchen nach einer Theaterprobe zum Gespräch im Café Bellaria.

Falter: Liliom und der Kaiser haben eines gemeinsam: Beide sind Arschlöcher, aber man mag sie. Warum?

Robert Palfrader: In China sagt man, glaube ich: Man liebt einen Menschen vor allem wegen seiner Unzulänglichkeiten. Vielleicht haben die beiden so viele Unzulänglichkeiten, dass man sie halt sehr mag.

John Cleese hat einmal sinngemäß gesagt: Die Leute mögen Arschlöcher, wenn sie lustig sind.

Palfrader: Ja, da fallen mir spontan


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