Nüchtern betrachtet

Faschiert den Fasching und haut die Clowns

Feuilleton | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Meine größte Lebensleistung besteht vermutlich darin, mir einen Freundes- und Bekanntenkreis aufgebaut zu haben, in dem ich als durchaus humorbegabtes und unterhaltsames Kerlchen gelte. Lediglich Edek bezeichnet mich notorisch als muffigen Gesellen, aber selbst er muss hin und wieder zugeben, dass ich witzig sein kann. Das bedeutet keineswegs, dass mein Wirken als Humorkritiker in besagten Zirkeln widerspruchslos hingenommen würde. Meine Ansicht, dass „Starsky and Hutch“ so ziemlich der lustigste Film der Nullerjahre sei, hat sich zum Beispiel nicht durchgesetzt, und auch meine ungebrochene Freude an schlichten, aber, wie ich finde, sehr komischen TV-Serien wie „Two and a Half Men“ wird von vielen bestenfalls als harmlose Schrulle geduldet.

Ziemlich einhellige Zustimmung hingegen dürfte meine Forderung zur Entsorgung des Faschings erzielen. Warum gibt’s den überhaupt noch?! Die Folter


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