Schwein gehabt

Stadtleben | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Der lässigste Imbissstand der Stadt verkauft Schwein in guter Form und Qualität

Lokalkritik: Florian Holzer

Schon irgendwie seltsam, dass man jenem Tier, das man in Österreich nach Hund und Katze schätzt wie sonst keines, so wenig Respekt zollt: Schmähung als Schimpfwort, Assoziation mit Dreck und niederem Instinkt, Haltung unter absolut katastrophalen Bedingungen, Verarbeitung zu größtenteils anonymen Produkten. Armes Schwein.

Aber es tut sich da gerade etwas, neues Bewusstsein schimmert am Horizont, alte Rassen, artgerechte Haltung und geschmackliche Identität sind bei genauem Hinschauen zumindest schon einmal zu bemerken. Und das ist ja keine schlechte Ausgangsbasis, um aus der Marktnische herauszukommen.

Ein ganz toller Indikator dafür ist das neue Porcus. Ernst Prischl war Fleischhauer in dritter Generation in Gerasdorf bei Wien. In den vergangenen Jahren hatte er hauptsächlich Bioware im Angebot und wollte immer auch schon einen ganz speziellen Imbiss aufmachen. Ganz speziell,


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