Mehr davon:Besonderes Schwein

Stadtleben | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Dem klassischen Zuchtschwein wurde seit den 60ern nicht nur eine zusätzliche Rippe an-, sondern auch alles mögliche Fett weggezüchtet, mehr Koteletts, weniger Speck, mittels Kraftfutter in sechs Monaten schlachtreif, billig und geschmacklos. Vor etwa 20 Jahren begannen diverse Vereine, alte Haustierrassen zu bewahren und neu zu züchten, vorerst ging’s um die Erhaltung der Artenvielfalt, erst seit kurzem spielt der kulinarische Wert dieser Tiere wieder eine Rolle: das unendlich fette, pannonische Mangalitzaschwein, das kroatische Turopolje, das Duroc, das Schwäbisch-Hällische – kommen alle wieder, schmecken fantastisch.

Thum Wiens bester Schinkenmacher konzentrierte sich schon vor ein paar Jahren auf das Mangalitzaschwein. Neben einem unglaublich tollen Beinschinken (den’s zum Beispiel beim Urbanek am Naschmarkt gibt) werden vor allem Grammelschmalz, Blutwurst, Presskopf und weißer Speck erzeugt.

5., Margaretenstr. 126, Tel. 544 25 41, Mo–Fr 7–12 Uhr, www.thum-schinken.at

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