„Der Tod hat etwas Faszinierendes“

Steiermark | aus FALTER 07/10 vom 17.02.2010

Der Theatermacher Ernst Marianne Binder hat ein neues Stück geschrieben. Ein Gespräch über Marianne, einen Mordverdacht und sein Bemühen, lustig zu sein

Interview: Hermann Götz, Tiz Schaffer

Anfang 2007 war Ernst M. Binder nach Meinung der Ärzte ein Todgeweihter. Inzwischen hat der Autor und Theatermacher den Ehrentitel Professor, eine neue Leber und auch wieder deutlich mehr Farbe im Gesicht. Sein aktuelles Stück „Kukuruz“, das diesen Freitag von „seinem“ Off-Szene-Unternehmen dramagraz uraufgeführt wird, ist aus der Auseinandersetzung mit dem Tod geboren. „Man hat ja nichts zu erzählen außer sich selbst“, sagt er im Falter-Gespräch. Denn gespeist wird seine Arbeit nicht zuletzt von seiner Biografie – Binder war Junkie und Musiker, Aussteiger, manuskripte-Autor, Mitglied der legendären ORF-Feature-Redaktion und lange Zeit im Forum Stadtpark tätig. Die Ernsthaftigkeit, mit der er sich als Regisseur einem Text widmet, beschert dem 57-jährigen, der Einar Schleef


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige