Retrospektive

„FrauenFilmTage 2010“: Programm im Überblick

Lexikon | Michael Omasta | aus FALTER 08/10 vom 24.02.2010

Die von proFrau, Plattform für Frauenrechte, veranstalteten „FrauenFilmTage 2010“ warten außer mit aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen (darunter die Weltpremiere von Ivan Siljic’ „9/11, Marschall Tito, meine Mutter, und wie sie auf einmal jüdisch war“ oder die Wienpremiere von „Wilde Minze“) mit zwei beachtlichen Schwerpunkten auf. „Unsichtbare Rebellinnen“ zeigt Produktionen aus Mosambik, Ruanda, Mauretanien und riskiert einen Blick auf die Situation von Frauen u.a. in Afrika heute. Die heurige Personale ist Karin Berger gewidmet, einer Pionierin des Videodokumentarismus in Österreich, die mit Arbeiten wie „Küchengespräche mit Rebellinnen“ oder „Tränen statt Gewehre“ erstmals Frauen als „Zeitzeugen“ in den Mittelpunkt filmischer Recherchen zur Zeitgeschichte rückte.

Filmhaus am Spittelberg, Fr bis Do


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