Kolumne

Global plaudern, dann zaudern: zum Rückzug des UN-Klimachefs

Außenpolitik

Franz Kössler | Falter & Meinung | aus FALTER 08/10 vom 24.02.2010

Der Klimawandel gilt als Paradebeispiel für jene dramatischen Probleme unseres Planeten, die auf nationaler Ebene nicht mehr zu lösen sind, sondern globale Maßnahmen erfordern.

Die Klimapolitik der Uno ist aber gerade in eine so tiefe Krise geschlittert, dass man sich zu Recht fragen muss, wie nützlich diese internationalen Anstrengungen tatsächlich sind. Zuerst operiert der Weltklimarat, die höchste wissenschaftliche Autorität des globalen Klimaschutzes, mit Daten, die fehlerhaft sind. Dann belegen von Hackern veröffentlichte E-Mails den Versuch, skeptische Wissenschaftler mit dubiosen Methoden zu diskreditieren. Schließlich wird die Weltklimakonferenz von Kopenhagen zu einem Fiasko, und jetzt wirft der oberste Klimaschützer der Vereinten Nationen selbst das Handtuch und verabschiedet sich in die Privatwirtschaft.

Es ist an der Zeit, diese Politik infrage zu stellen – aber es wäre falsch, sie jetzt einfach aufzugeben.

Der Rücktritt Yvo de Boers als UN-Klimachef ist vor allem

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