Was würde die alte Kaffeemaschine dazu sagen?

Feuilleton | aus FALTER 08/10 vom 24.02.2010

Performancekunst im Second-Hand-Paradies: Vier Künstlerinnen und Künstler bespielen das Caritaslager am Mittersteig

Reportage: Wolfgang Kralicek

Das Caritaslager im 4. Bezirk (Carla Mittersteig) ist das Ikea der armen Menschen. In den weitläufigen Hallen werden Möbel verscherbelt, die schon länger nicht mehr modern, aber auch nicht wertvoll genug für den Altwarenhandel sind. Für die Besitzer aber hatten diese Möbel sehr wohl ihren Wert; sie haben Jahre ihres Lebens mit ihnen verbracht, sie waren Teil ihrer Identität.

Genau für diesen Aspekt – den Zusammenhang zwischen materiellem Besitz und ideellem Wert – interessiert sich Anat Stainberg in ihrem Projekt „Things“, das sie für das Carla Mittersteig konzipiert hat (24. bis 26. Februar, 19 Uhr). Die israelische Performancekünstlerin, die seit einigen Jahren in Wien lebt, hat drei Kollegen eingeladen, sich für Ort und Thema etwas auszudenken: den niederländischen Performer und Dramaturgen Hans Bryssinck, den polnischen Tänzer


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