Kunsthimmel und Betonbären: Bücher und Adressen zur Kunst im öffentlichen Raum

Feuilleton | aus FALTER 08/10 vom 24.02.2010

„Mit Wasser lässt sich schwer was machen“, sagt Ricky Renier, die im Auftrag der Stadt Kunstprojekte im öffentlichen Raum koordiniert. Die KÖR GmbH ist der kommunalen Kunsthalle Wien angegliedert. Sie erteilt Aufträge, lobt Wettbewerbe aus und vergibt Förderungen. Auf der Website findet man die nötigen Unterlagen, man erhält bei Renier Auskunft über technische Auflagen. Ein von Hans Kupelwieser geplantes Mahnmal für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus am Morzinplatz scheiterte etwa an dem Vorhaben, Wasser rosa zu färben. Vom 19. bis 25. März feiern die Künstler Juliane Beer und Jakob Billinger den Frühlingsbeginn mit einer Lichtinstallation. Der projizierte Himmel soll die Passagiere in der U-Bahn-Station Burggasse den grauen Alltag vergessen lassen.

Freiplastiken älteren Typs finden sich in einem digitalen Archiv des Rathauses; hier kann man Objekte nach Typ und Lage suchen.

Im Auftrag der KÖR entstand die Publikation


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