Mit der Nase fast am Schnee

Stadtleben | aus FALTER 08/10 vom 24.02.2010

Gold für die heimischen Snowboarder? In Vancouver könnte es jetzt klappen

Bericht: Ingrid Brodnig

Die Anspannung steigt von Tag zu Tag“, sagt Benjamin Karl. Derzeit trainiert der 24-Jährige im kanadischen Winterresort Sun Peaks, sechs Autostunden von Vancouver entfernt. Kommenden Samstag wird er das wichtigste Rennen seiner bisherigen Karriere fahren: Den Parallel-Riesentorlauf bei den Olympischen Spielen. Der Niederösterreicher ist einer der Favoriten, er kommt als Weltcupführender und als Weltmeister im Parallelslalom auf den Whistler Mountain. „Mein Ziel ist auf jeden Fall eine Medaille“, sagt Karl, „am liebsten die goldene.“

Wer in Vancouver teilnimmt, muss so etwas sagen. Trotzdem: Eine Goldmedaille ist überfällig. Das österreichische Team dominiert die alpinen Snowboard-Wettbewerbe. Neben Karl stehen erfolgreiche Routiniers wie Andreas Prommegger, Doris Günther oder Sigi Grabner auf dem Brett, Letzterer gewann vor vier Jahren in Turin die olympische Bronze. Der erste


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige