„Das Feuer ist verloren gegangen“

Steiermark | aus FALTER 08/10 vom 24.02.2010

Minoriten-Chef Johannes Rauchenberger über neue Räume, Schleimresistenz und das Erbe des Prometheus

Interview: Herwig G. Höller

Vergangenes Jahr pilgerte die Katholische Akademie in Bayern nach Graz, um das Kulturzentrum bei den Minoriten zu besuchen, auf BR Alpha folgten gleich drei Fernsehsendungen mit Minoriten-Leiter Johannes Rauchenberger. Am internationalen Ruf kann es also nicht liegen, dass diese Kircheninstitution in Bezug auf ihre Raumsituation nunmehr eine deutliche Abwertung erlebt. Im Minoritenkloster muss man einen Stock tiefer ziehen, im Priesterseminar wird man zeitgenössische Kunst nie mehr ausstellen können. Rauchenberger kann dem räumlichen Neuanfang aber durchaus positive Aspekte abgewinnen und nimmt es mit intellektueller Widerständigkeit. Im Falter-Interview erklärt der Kunsthistoriker und Theologe, weshalb zur Wiedereröffnung der antike Prometheus-Mythos proklamiert wird. Und dass der katholische Bischof Egon Kapellari mittlerweile eigentlich der bessere Kulturpolitiker


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