Brennen, aber nicht verglühen

Steiermark | aus FALTER 08/10 vom 24.02.2010

Das Grazer Quartett Hella Comet hat mit „Celebrate Your Loss“ ein gelungenes Debütalbum veröffentlicht

Porträt: Tiz Schaffer

Eigentlich ist der Bandname Hella Comet in der geschriebenen Variante ästhetisch ansprechend, gesprochen kann er für Verwirrung sorgen. „Heller Komet“, da denkt man an Deutsch-Rock. Sängerin und Bassistin Lea Sonnek wurde auch schon gefragt, ob sie Hella heißt. Nichts davon trifft zu. Als sich die Band vor fast fünfzehn Jahren zusammenfand, da lagen im Proberaum einfach Zusatzscheinwerfer für das Auto herum. Produktbezeichnung: „Hella Comet“.

Raum für Assoziationen bietet auch die Musik des Quartetts. Der erste, fast achtminütige Song „Dust Me“ auf ihrem Debütalbum „Celebrate Your Loss“ lässt erst mal nur eine zu: Sonic Youth. Sonnek hat damit kein Problem: „Es wäre wohl naiv zu glauben, das, was man macht, sei einzigartig.“ Dringt man weiter in das Album vor, verblasst diese Nähe, auch wenn sich die Spur nie ganz verliert. Aber


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige