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Dänisches Fetenlager: Besuch von Trentemøller

Lexikon | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Schon mit seinen frühen Hits wie „Beta Boy“ oder „Polar Shift“ ist Trentemøller aufgefallen. Weil die Tracks eine äußerst knallige, poppige Note in die reduzierte Soundwelt des Minimal House einschleusten, weil der dänische Musiker schon damals mit Gitarrenbands wie Mazzy Star auf den vorderen Rängen seiner DJ-Charts kokettierte. Dass dieses Zusammendenken von Indie-Gestus und Electro schon wenig später zum guten Ton gehörte, ist letztendlich auch ein wenig sein Verdienst. Denn sein Bestseller-Album „The Last Resort“ (2006) hat solche Grenzen einfach weggeblasen. Wie selbstverständlich amalgamierte er darauf knisternde Ambientsounds mit Popharmonien und House-Versatzstücken. FO

Volksgarten, Sa 23.00


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