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Westafrika in Wien: Rokia Traoré und Mayra Andrade

Lexikon | Carsten Fastner | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Sie wolle moderner klingen, aber immer noch afrikanisch, nahm sich Rokia Traoré auf ihrem letzten Album „Tchamanché“ (2008) vor, und das ist ihr auf eine so sensationelle Weise gelungen, wie man sie weder im Pop noch in der Weltmusik häufig findet. Die hinreißende Musikerin aus Mali hat zwar traditionelle westafrikanische Instrumente wie das Balafon durch eine Rockabilly-Gitarre ersetzt; ihre engagierten Texte singt sie aber nach wie vor auf Bamana. Und vor allem haben ihre Kompositionen nichts an Qualität und Originalität verloren. Nach vier Jahren ist Traoré nun erstmals wieder in Wien zu Gast – und teilt sich den Abend mit ihrer Kollegin Mayra Andrade von den Kapverdischen Inseln.

Konzerthaus, Di 21.00


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