Ausstellung Tipp

Der letzte seiner Art

Lexikon | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Bis zu seinem 14. Lebensjahr nannten ihn seine Stammesbrüder springender Hamster. Doch sein Mut bei der Büffeljagd trug ihm den Namen Sitting Bull ein. Als solcher ging er als Symbolfigur des indianischen Freiheitskampfs in die Geschichte ein. Das Leben und Wirken des mythenumrankten und selbsternannten „letzten Indianers“ zeichnet nun die Ausstellung „Sitting Bull und seine Welt“ nach. Zahlreiche Fotografien, weit verzweigte Stammbäume, prachtvolle Schmuck- und Kleidungsstücke sowie Gebrauchsobjekte aus dem indianischen Alltagsleben zeigen, dass die Popularität des Häuptlings vom Stamme der Lakota, der zeitlebens als umstrittene Persönlichkeit galt, selbst 120 Jahre nach seinem Tod ungebrochen ist. MJ

Völkerkundemuseum, bis 15.3.


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