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Die Redaktion erklärt das Heft

Falter & Meinung | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Das Land versinkt in hysterischer Oscar-Vorfreude, doch ein Mann bleibt gelassen. Michael Omasta erklärt uns in der Covergeschichte das Phänomen Christoph Waltz auf seine Art und beschäftigt sich mit der Werkschau des Schauspielers. Dabei gräbt Omasta auch den von diversen anderen Kollegen vergessenen Film „Kopfstand“ von 1981 aus, in dem Waltz einen jungen Rebellen in der Psychiatrie gab – sein bester Film, bis er nun in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ international Furore machte, sagt Omasta (Seite 21).

Im Politikressort erzählt Stefan Apfl die Geschichte des neu gegründeten „Zentralrats der Ex-Muslime“, der den Abfall vom Glauben enttabuisieren will – ein heikles Unterfangen. Denn Muslimen, die sich vom Koran abwenden, droht in Österreich der soziale Tod (Seite 9). Ingrid Brodnig trifft die neue ÖVP-Wissenschaftsministerin Beatrix Karl zum Gespräch über das Studieren in wirtschaftlich schlechten Zeiten (Seite 12).

Florian Niederndorfer beschreibt Wien im Stadtlebenressort als europäische Hauptstadt der Ahnenforschung und durchleuchtet das eigenartige Geschäft zwischen Kommerz und Wissenschaft (Seite 31).

Anlässlich des Frauentags am 8. März verfasst die Schriftstellerin Olga Flor im Steiermark-Teil eine Polemik zur Genderdebatte (Seite 44). Red


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