Kurz und klein

Meldungen

Politik | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Darabos für Transparenz Vergangene Woche hatten zwei ehemalige Rüstungsmanager der Firma Steyr Besuch von der Korruptionsstaatsanwaltschaft. Die Manager waren an einen tschechischen Undercoverjournalisten geraten, der sie in Bedrängnis bringt. Sie erzählten dem Journalisten in einem Café vor versteckter Kamera, dass bei einem Rüstungsgeschäft mit Tschechien Parteispenden in Millionenhöhe gezahlt wurden. „Ein Scherz“, versichern die Manager. Der Fall hat nun auch SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos alarmiert. Einer der Manager, Wolfgang Habitzl, ist nämlich wieder im Amt für Rüstung und Beschaffung aktiv. Er wechselte vom Heer zu einem Rüstungskonzern und wieder zum Heer. Solche Jobwechsel, so Darabos-Sprecher Stefan Hirsch, „werden wir künftig verbieten. Die Optik ist katastrophal.“

Aus für Mossad-Ermittlungen Österreichische Handynummern hatten jene Geheimdienstler verwendet, die am 19. Jänner in Dubai den Hamas-Funktionär Mahmud Al Mabhuh ermordeten (siehe Falter 8/10). Nun stellten Österreichs Ermittler laut profil die Recherche ein. Nach Angaben der Polizei besteht ein Verdacht, wer in Wien Wertkarten gekauft haben könnte – er wurde an die Dubaier Ermittler weitergeleitet.

51

Prozent der Österreicher möchten den Bau von Minaretten und das Tragen islamischer Kopftücher verbieten. Das ergab eine Studie des Linzer Meinungsforschungsinstituts Imas.

Dichand für Rosenkranz Krone-Chef Hans Dichand spricht eine Wahlempfehlung für die FPÖ-Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz aus (siehe auch Seite 5). Er preist sie als „mutige Mutter“ an, die Österreichs Austritt aus der EU forciere.

Milde für Honsik Das Oberlandesgericht reduzierte am Montag die fünfjährige Freiheitsstrafe für den heute 68-Jährigen Holocaustleugner Gerd Honsik um zwölf Monate. Der Mann hat Glück. Eine Strafreduzierung beim OLG kommt äußerst selten vor.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige