Nachgetragen

Wien, Europa und die Welt. Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Das hätte Dohnal gefallen: Die SPÖ-Frauen drücken auf die Quote

JUlia Ortner

Quoten sind von vorgestern, die Frauen werden den Aufstieg heute wohl auch ohne dieses Instrument aus den 80ern schaffen – das behaupten zumindest manche Männer. „Quoten sind kein elegantes, aber ein wirkungsvolles Mittel und nach wie vor notwendig“, sagt Andrea Mautz, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin.

Nun setzen sich die roten Politikerinnen ein Ziel, das der kürzlich verstorbenen SPÖ-Pionierin Johanna Dohnal sicher gefallen hätte: Mautz überlegt gemeinsam mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek neue, effektive Quotenregelungen mit Konsequenzen, um Politikerinnen in der eigenen Partei weiter nach vorne zu bringen. „Jene Organisation, die weniger als 40 Prozent Frauen auf ihren Listen und in ihren Gremien verzeichnet, könnte etwa verpflichtet werden, einen gewissen Prozentsatz ihres Budgets für Frauenförderung herzugeben“, erklärt Mautz. Eine andere Variante: Jene Teile der Partei, die


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