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Medien | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Video mit weitreichenden Folgen Ein Mailänder Richter verurteilte drei Google-Manager zu einem halben Jahr Haft auf Bewährung. Auf Googles Videoportal YouTube war ein Clip zu sehen, bei dem ein autistischer Junge gedemütigt wurde. Google entfernte die Datei erst zwei Monate nach Upload und verletzte dadurch die Privatsphäre (siehe Kommentar S. 6). Über die Bedeutung des Urteils wird heftig diskutiert. Die Frage ist, ob Webseitenbetreiber künftig sämtliche Inhalte vor Veröffentlichung kontrollieren müssen.

676,5 Millionen

Euro Verlust machte der Pay-TV-Sender Sky im vergangenen Jahr. Zugleich konnte das Unternehmen, das bis Mitte 2009 noch Premiere hieß, die Zahl seiner Abonnenten um 70.000 auf 2,47 Millionen erhöhen.

Recherche mit unlauteren Mitteln Nachdem der Hamburger Stern berichtet hatte, dass die Münchner Bunte Politiker wie den damaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering oder Linksparteichef Oskar Lafontaine bespitzelt haben soll – die Rede war von manipulierten Briefkästen und Fußmatten –, brachte die Bunte Verleumdungsklage gegen ihre Konkurrentin ein: Man habe nur die Rechercheagentur CMK Images beauftragt, von fragwürdigen Methoden sei nichts bekannt.

Chatten mit Exhibitionisten Die neueste Webattraktion ist Chatroulette.com. Das Prinzip ist einfach: Man schaltet die Webcam ein, drückt auf Play und sieht jemanden, der dasselbe getan hat. Mit einem Knopfdruck springt man zum nächsten User. Das Manko ist aber, dass es nicht nur Einsame und Gesprächige anzieht, sondern auch Exhibitionisten. So kann es passieren, dass vor der Kamera gerade onaniert wird.


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