Glourious Basterd

Feuilleton | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Wenn sich die Academy nicht justament falsch entscheidet, bekommt Christoph Waltz am Sonntag den Oscar als bester Nebendarsteller

Porträt: Michael Omasta

Das wäre ihm zu konventionell gewesen, erklärte Quentin Tarantino, der postmoderne Regieberserker, letzten Sommer im Gespräch mit dem Falter, die Nazis in seinem Film „Inglourious Basterds“ mit Amerikanern oder Briten zu besetzen.

„Ich wollte auch keine Holländer oder Schweden – tut mir leid, Max von Sydow, vielleicht beim nächsten Mal, Rutger Hauer! Ich entschied das, lange bevor ich wusste, wer Christoph Waltz überhaupt ist. Mir war klar, mit der Rolle steht und fällt der Film. Und ich machte mir dann große Sorgen, ob das auch wirklich der richtige Weg sei, denn es fand sich einfach niemand. Bis Christoph Waltz beim Casting erschien.“

Christoph who? Waltz ist der Name, und im deutschsprachigen Raum ist der gebürtige Wiener natürlich längst kein Unbekannter mehr. Dazu ist seine Visage doch zu markant, das Kinn zu breit

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