Aus gutem Hause: die beliebtesten Familien der Ahnentüftler

Stadtleben | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Von Stammvater Guntram der Reiche bis Präsidentenaspirant Ulrich: Keine andere Familie sorgt unter Österreichs Ahnenforschern für so viel Betriebsamkeit wie die Habsburger. Seit Gründung des Hauses 973 haben sich ihre Triebe und Äste in alle Winde verbreitet. Alles begann in der Schweiz, führte über Österreich und Ungarn bis nach Belgien, Spanien und Mexiko

Auch die Liechtensteiner können sich über mangelnde Verbreitung nicht beklagen. Darum droht Fürst Hans Adam auch gelegentlich mit seiner Rückkehr nach Wien, wenn ihm die schnöde Politik zu bunt wird. Die Ahnentafel seiner Durchlaucht liest sich wie der Wiener Stadtplan: Bayern, Kinsky, Löwenstein, Wilczek

Der Besitz der aus Bratislava stammenden Esterhazys wurde 1918 auf sechs verschiedene Staaten aufgeteilt. Doch die Familie hatte vorgesorgt: Schon hundert Jahre vorher wurden Ringe getauscht mit dem bayerischen Geschlecht Thurn und Taxis ebenso wie mit den Grafen von Jersey, Blutsverwandte der englischen Könige


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