Frech gegen das Grau

Stadtleben | aus FALTER 09/10 vom 03.03.2010

Wie ein Wiener Architekturbüro in 25 Jahren die Stadt sehr viel cooler gemacht hat

Buchbesprechung: Christopher Wurmdobler

Das muss man sich einmal vorstellen: Wien war grau. Zumindest erwähnen Augenzeugen so etwas gerne, wenn es um die Zeit vor der Wende geht. Die muss irgendwann in den 80er-Jahren stattgefunden haben.

Genau mit dem Beginn der 80er-Jahre taten sich die damals sehr jungen Architekten Gregor Eichinger und Christian Knechtl zusammen, um Wien (und den Rest der Welt) weniger grau zu machen, schöner, bunter und vor allem: cooler. Man kann sagen: den Herren und ihren Mitarbeitern ist das gelungen – vor allem auf dem Gebiet der Gastronomie und Geschäftseinrichtung. Aber nicht nur aufregende Interieurs, auch (Wohn-)Bauten, Möbel, Theorie- und Designkonzepte sind so entstanden.

Bis 2005 bestand die Architekturgemeinschaft. Vieles von dem, was in der Zeit unter dem Label Eichinger oder Knechtl (EOK) geplant und gebaut wurde, zeigt das gerade erschienene Buch „Projekte aus fünfundzwanzig


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige